Gemeinde Schmidthachenbach-Aktiv News und Service Vereine Bildergalerie
Historie
Ortsgeschichte  1075  Hugo de Hachenfels verkauft seinen Grundbesitz in Olkenbach (Mosel)  an das Kloster St. Simeon zu Trier für 260            Silbermark, beurkundet durch den Erzbischof Udo von Trier.            Die Herren vom Hachenfels gelten als Namensgeber unseres Ortes. 1112  Cuno de Hachenfels taucht in einer Urkunde über einen Gütertausch zwischen Kloster Disibodenberg und Probst Richard von           Liebfrauen in Mainz auf. 1128  Als Bewohner der Hachenburg (alte Burg nahe des Hachenfelsens) wird Adalbero de Hachenfels genannt. Er taucht außerdem           in einer Schenkungsurkunde des Erzbischofs Adalbert I. an Kloster Disibodenberg auf. 1140  Die beiden Söhne von Emicho VI. bilden die Linie der Wild- und Rheingrafen (Konrad) und der Raugrafen (Emich VII.)  In            diese Zeit fällt die Erbauung der Naumburg (neue Burg) bei Bärenbach zu deren Einzugsgebiet auch            Schmidthachenbach gehörte. 1172  Emich VII. , Ahnherr der Raugrafen übergibt die Naumburg seinem Bruder Gerlach 1323  Raugraf Conrad überlässt die Naumburg Erzbischof Balduin von Trier gegen Zahlung von 1200 Heller und erhält diese als            Lehnsgut zurück 1361   Jahreszahl 1361 im Türsturz des alten Rathauses (Rothes) 1393  Schloss und Amt Naumburg kommen unter die Herrschaft der Grafen von Sponheim, deren Lehensmannen waren die Grafen            von Oberstein, die das Patronat und den Zehnten über die Pfarrkirche Becherbach innehatten zu der auch            Schmidthachenbach gehörte. (vordere Grafschaft Sponheim) 1439  Wyrich von Dune, Herr von Oberstein hat die Burg Naumburg vom kurtrierischen Erzbischof zum Lehen 1497  Im Weistum des Gerichts Becherbach, zu dem damals auch Schmidthachenbach gehörte,            wird der „Hellenstein“ (Hunnenstein) und Brunkweiler genannt 1557  Einführung der Reformation in der Grafschaft Sponheim 1572  wird der Ort "Hachenbach" erstmals urkundlich erwähnt. 1599  erste Erwähnung des „Junkerhofes“ auf der Gemarkung Schmidthachenbach, Besitzer            war seinerzeit der Junker Hans Jakob von Dietz, Herr zu Mittelreidenbach 1618  Beginn des dreißigjährigen Krieges, in dessen Verlauf die Sage um den versunkenen           Reiter im Borngrund entsteht. 1707  Übernahme des Amtes Naumburg durch die badischen Markgrafen 1795  Schmidthachenbach wird nach Einzug der Franzosen „Mairie“ im Kanton Grumbach,            Arrondissement Birkenfeld, Auflösung des Amtes Naumburg 1798  Schmidthachenbach gehört zur französischen Republik 1800  ca. 300 Einwohner, Überfall des „Schinderhannes“ auf die Antesmühle im Antestal 1815  Wiener Kongress, Schmidthachenbach fällt an Sachsen Coburg, bleibt aber noch Bürgermeisterei im Fürstentum Lichtenberg            mit St. Wendel als Hauptstadt, damit ist die Franzosenherrschaft beendet.    1825  Bau des Schulhauses auf dem Holberg, das den „Rothes“ als Schule ersetzt 1834  Sachsen Coburg verkauft das Fürstentum Lichtenberg, Schmidthachenbach fällt an Preußen, zum Landkreis St. Wendel 1848  Bau der evangelischen Kirche (Rundbogenstil) 1852  Einbau der Stumm-Orgel in die Kirche (Orgelbaufamilie Stumm aus Rhaunen-Sulzbach) 1871  466 Einwohner, „Friedenseiche“ wird in der Nähe der Kirche zum Ende des deutsch-französischen Krieges gepflanzt. 1884  Gründung Männergesangverein, später gemischter Chor „Lyra“ Schmidthachenbach 1898  Gründung Musikverein „Eintracht Schmidthachenbach“ 1905  436 Einwohner 1906  Ausrufung der eigenständigen Kirchengemeinde 1911  Bau der Wasserversorgung mit „Lambachpumpe“ 1921  Versorgung mit elektrischem Strom 1937  Schmidthachenbach wird, im Gegensatz zu seinen beiden Nachbargemeinden, in den            Kreis Birkenfeld eingegliedert 1950  498 Einwohner, Ende des Weinbaus 1957  Errichtung und Einweihung der   neuen Volksschule auf dem „Sandhof“, Beginn der            Flurbereinigung 1958  Einweihung des Ehrenmals an der Kirche für die gefallenen und vermissten Soldaten der            beiden Weltkriege 1959  Gründung Sportverein „SV Schmidthachenbach“, Bau des Sportplatzes 1970  Verwaltungsreform, Amt Weierbach wird aufgelöst, Schmidthachenbach gehört jetzt zur Verbandgemeinde Herrstein  1973  Neubau der Wasserversorgung, Pumpstation, Hochbehälter und Leitungssystem werden neu gebaut, alter Hochbehälter wird            abgerissen, Quellhaus und Lambachpumpe werden stillgelegt, Neubau der Kläranlage unterhalb des Friedhofs, Umbau der            Volksschule zum Dorfgemeinschaftshaus 1976  Neubau des Kinderspielplatzes auf dem Gelände des ehemaligen Dreschschuppens 1982  Einweihung zum zweiten Umbau (Erweiterung) des Dorfgemeinschaftshauses 2005  Anschluss an die überörtliche Wasserversorgung 2006  Start Dorferneuerung
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Hunnenstein
Friedenseiche
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