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Geführte Wanderungen
Themenwanderungen: Hier finden Sie Informationen zu themenbezogenen Wanderungen wie der zweiteiligen Erkundung der Gemeindegrenze oder der ebenfalls zweiteiligen Führung entlang des Hachenbachs "von der Mündung zur Quelle". Wanderung alte Steine am 08.09.2012 („Wenn alte Steine ihre Geschichte erzählen“) Die Geschichte des Dorfes Schmidthachenbach ist arm an schriftlichen Zeugnissen. Dafür gibt es aber umso mehr steinerne Zeugen. Ob keltischer Menhir, gotischer Türsturz oder einfach die zahlreichen Grenzsteine aus vergangenen Jahrhunderten. Wer hat diese Monumente errichtet und zu welchem Zweck ? Diese und andere Fragen will Wanderführer Volker Bauer auf einem Streifzug durch die Geschichte seines Heimatortes beantworten. Eine historische Karte aus dem Jahre 1850 wird Begleiter auf der Wanderung sein. Weist diese den Weg zu dem geheimnisvollen Stein auf dem Bild ? Der fünf Zentner schwere Sandstein wurde erst vor kurzem in völliger Wildnis entdeckt. Was markierte er ? Die Wanderung findet am Samstag, den 8. September 2012 statt. Startpunkt ist um 13 Uhr am Gemeindehaus in Schmidthachenbach. Dauer ca. 4 Stunden. Die Teilnahmegebühr beträgt 2 Euro pro Person. Kinder sind frei. Der Abschluss der Wanderung findet an der Grillhütte am Gemeindehaus statt. Dort erwarten Sie Kaffee und Kuchen sowie leckere Spezialitäten vom Grill. Naturwandertage 2010 Die letzte von 4 Naturwanderungen fand am Sonntag, den 22.8.2010 statt. Abmarsch war frühmorgens um 6.00 Uhr am Ortsmittelpunkt "Auf der Flöz". Schwerpunkt dieser Wanderung war ein Besuch des neu angelegten Bienenlehrpfades. Dort hat Werner Greuloch Interessantes rund um das Thema Honigbiene berichtet. Außerdem haben die Teilnehmer erfahren wie einheimische Pflanzen und Tiere Verwendung in der Naturheilkunde finden. Naturwandertage 2009 Im Jahr 2009 wurden 7 Wanderungen durchgeführt, die an die Wandergruppen unterschiedliche Anforderungen stellten. So gab es leichte Wegstrecken, die sowohl von älteren, aber auch von ganz jungen Mitmenschen absolviert werden konnten. Im Wechsel dazu wurde aber auch ausgedehnt und entsprechend anspruchsvoll die Gemarkung von Schmidthachenbach erwandert. Die letzte Naturwanderung des Jahres fand am Sonntag, den 20.9.09 statt. Im Morgengrauen führte der Weg ins geheimnisvolle "Diebsloch". Bis zum heutigen Tag für viele Schmidthachenbacher ein unheimlicher Ort, an dem einst ein Mann namens "Henrich" sein Unwesen getrieben haben soll. So wurde es jedenfalls Generationen von Kindern erzählt. Am Ort des Geschehens im Antestal erfuhren die Teilnehmer dann mehr über diese Überlieferung. Extra für die Kinder war "Die Geschichte vom Diebslocher Henrich" neu geschrieben worden. Doch auch die Erwachsenen hörten der Erzählung von Volker Bauer gespannt zu. Anschließend führte der Weg rund um das Antestal zu einem Grillplatz im Wald. Frisch gestärkt führte dann die 4- stündige Wanderung zurück ins Dorf. Im nächsten Jahr soll es laut Organisator Wolfgang Ehwein weitere Naturwanderungen  mit neuen interessanten Themen geben.   Unter dem Motto „Auf der Suche nach den ältesten Bäumen“ haben die Teilnehmer der Wanderung am 12. Juli einen Teil des geplanten „Sagen- und Baumwanderweges“ erkunden. Unter Führung von Volker Bauer wurden Art und Alter von verschiedenen Bäumen erkundet, wie z.B. die Esche am Feuerwehrhaus und die fast 150-jährige Friedenseiche an der Kirche. Anschließend führte der Weg ins Antestal, wo die Teilnehmer das letzte verbliebene Fleckchen Urwald auf Schmidthachenbacher Gemarkung bestaunen konnten. In einer 400 Meter langen Felsformation scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Efeu, Moos, Farne und viele umgestürzte Bäume dominieren das Bild. Dort wachsen die Bäume extrem langsam und aufgrund des steilen Terrains blieb dieses Stückchen Wald von jeglicher Forstwirtschaft bis zum heutigen Tag verschont. Krumm und gebückt, manchmal zwergenhaft, sind es vor allem Eichen, die sich auf den Felsen angesiedelt haben. Mittendrin, eine uralte, völlig ausgehöhlte Eiche, in die ein Erwachsener ohne weiteres hineinpasst. Als nächstes wurde die dickste Buche auf der Gemarkung in Augenschein genommen, bevor es dann zum Naturdenkmal „Blitzeiche“ ging. Hier wurde der Unterschied zwischen Stiel- und Traubeneiche erklärt. Erstaunt waren die Teilnehmer auch über die Tatsache, dass die eher unscheinbare Hainbuche das schwerste einheimische Holz hat. Die nächste Station führte ans Naturdenkmal „drei Eichen“. Die schöne Baumformation ist etwa 250 Jahre alt. Nach einem kräftigen Regenschauer steuerte die Wanderung auf ihren Höhepunkt zu. Das weithin sichtbare Naturdenkmal „Sponheimer Eiche“ beeindruckte allein schon durch ihre gewaltigen Ausmaße. Mit einem Stammdurchmesser von 1,8 Metern gehört sie zu den 10 stärksten Bäumen in Rheinland-Pfalz. Drei Erwachsene reichten nicht aus, um ihren Stamm zu umringen. Ihr Alter beträgt ungefähr 450 Jahre. Anhand geschichtlicher Ereignisse wurde der Lebenslauf des Baumes wieder lebendig und man kann nur erahnen, was er in all den Jahren schon durchlebt hat. An den einzelnen Stationen wurden mit Hildegard von Bingen und Hermann Hesse zwei bedeutende Persönlichkeiten zitiert, die ein besonderes Verhältnis zu Bäumen hatten. Zum Abschluss der fast 4-stündigen Wanderung kehrte man noch im Feuerwehrhaus ein, wo gegrillte Würstchen und kalte Getränke auf die durstigen Wanderer warteten. Naturwandertage 2008 in Schmidthachenbach Bereits in den vergangenen Jahren bot sich dem geneigten Wanderer die Möglichkeit das Umland von Schmidthachenbach unter ortskundiger Führung kennen zu lernen. Informationen dazu finden Sie hier:  Themenwanderungen Auf Anregung der Naturschutzgruppe Schmidthachenbach und der Ortsgemeinde werden nun Naturwanderungen angeboten. So wurden im Jahr 2008 vier geführte Wanderung durch die Gemarkung von Schmidthachenbach durchgeführt. Jede der 4 Einzelwanderungen hatte ein Schwerpunktthema. 3 Wanderungen befassten sich mit einheimischen Pflanzen, Sträuchern, Insekten und den Tieren des Waldes, eine Wanderung dokumentierte die Bäume unserer Region. Unter der Leitung von Wolfgang Ehwein und Volker Bauer, ausgewiesenen Experten der heimischen Flora und Fauna, erlebten die teilnehmenden Kinder und Erwachsenen des Ortes lehrreiche und interessant gestaltete Erkundungsmärsche durch unsere Wälder. Beim Abschlussgrillen bedankte sich Ortsbürgermeister Jörg Schreiner mit einem kleinen Präsent bei den beiden Wanderführern und konnte sie, auch im Namen aller Teilnehmer für weitere Exkursionen gewinnen.
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